FlipaClip: Einzelbildanimation auf dem Telefon

FlipaClip zeichnet keine Bilder, sondern Frames: Zwiebelhaut, Zeitleiste, Export als Video. Wann es das richtige Werkzeug ist und wann nicht.

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FlipaClip macht, was keine andere App der Liste macht: Es zeichnet Bewegung. Bild für Bild, mit dem vorherigen Frame durchscheinend darunter und einer Zeitleiste am unteren Rand.

Was es bringt

Zwiebelhaut. Der vorherige Frame scheint durch den aktuellen, und die Hand führt die Linie an der Spur entlang — die Grundtechnik der Zeichentrickanimation, ohne die Einzelbildarbeit unmöglich ist.

Zeitleiste mit Ebenen und Ton. Frames lassen sich umsortieren, die Dauer ändern, eine Tonspur unterlegen. Am Ende steht ein fertiger Clip, keine Bildfolge.

Eine niedrige Einstiegshürde. Die App erklärt sich selbst und richtet sich auch an Jugendliche — die den größten Teil der Animation in sozialen Netzen machen.

Was es kostet

Schwaches Zeichnen. Wenige Pinsel, wenige Ebenen, kaum Farbarbeit. Das ist ein Editor für Bewegung, nicht für das Bild, und ein aufwendiger Frame lässt sich hier unbequem zeichnen.

Abo und Werbung. Die Gratisversion begrenzt die Ebenenzahl und zeigt Anzeigen.

Für wen es nichts ist

Für alle, die Standbilder zeichnen. Hier verliert FlipaClip gegen Sketchbook, gegen ibis Paint und gegen alles andere — es geht um etwas anderes.

Die sinnvolle Kombination: Frames dort zeichnen, wo es bequem ist, und die Bewegung hier zusammensetzen.