ibis Paint X: tausend Pinsel, bezahlt mit Werbung
ibis Paint X verschenkt mehr Pinsel und Ebenen als kostenpflichtige Konkurrenten und verlangt dafür Werbung. Wir sehen uns an, für wen dieser Tausch passt.
ibis Paint X ist um Großzügigkeit herum gebaut: Ebenen, Mischmodi, über tausend Pinsel und aufgezeichnete Zeitraffer — alles, wofür andere Apps vom ersten Tag an Geld verlangen.
Was es bringt
Eine Pinselbibliothek, die kostenpflichtige Konkurrenten nicht haben. Über tausend Stück, vom Bleistift bis zur Aquarelltextur. Wer noch nicht weiß, womit er zeichnen will, hat davon mehr als von jeder anderen Funktion.
Werkzeuge für Anime und Manga: Perspektivlineale, Symmetrie, Konturfüllung, Screentones. Der Satz ist um eine konkrete Zeichenschule herum gebaut, und darin ist die App ehrlicher als die Allrounder.
Aufzeichnung des Vorgangs. Der Zeitraffer entsteht von selbst, ohne Einrichtung — und wird häufiger geteilt als das fertige Bild.
Was es kostet
Werbung. Die Gratisversion zeigt Clips im Tausch gegen zeitweisen Zugriff auf Pinsel und Filter. Der Mechanismus nervt genau so sehr wie beabsichtigt, das Abo nimmt ihn weg.
Die Oberfläche. Dicht, kleine Schaltflächen, verschachtelte Menüs — der Preis für viele Werkzeuge. Auf dem Telefon spürbarer als auf dem Tablet.
Für wen es nichts ist
Für alle, die gelegentlich mit dem Finger zeichnen: Hier stört die Fülle, bis zum schlichten Bleistift geht es an neunhundert Pinseln vorbei.
Und für alle, die Werbung mitten in der Arbeit aus dem Konzept bringt. Sketchbook kann weniger, unterbricht aber nie.