Procreate: der iPad-Standard fürs Zeichnen, einmalig bezahlt

Procreate ist gemeint, wenn von einer Zeichen-App für Tablets die Rede ist — nur gibt es sie ausschließlich bei Apple und gegen Geld. Wir sehen uns an, was der Einmalkauf bringt.

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Procreate ist die Antwort, die kommt, wenn jemand fragt, womit man auf einem Tablet zeichnet. Für 14,99 € bekommt man die App vollständig: kein Abo, keine In-App-Käufe, keine beschnittene Gratisversion.

Was es bringt

Leinwandgeschwindigkeit. Die Engine ist für Apple-Hardware geschrieben, und das merkt man auf großen Leinwänden mit Dutzenden Ebenen, wo Konkurrenten hinter dem Stift zurückbleiben. Genau diese Verzögerung zwischen Handbewegung und Strich trennt das Zeichnen vom Kampf mit der App.

Apple Pencil wie vorgesehen. Neigung, Druck und Doppeltippen zum Werkzeugwechsel funktionieren ohne Einrichtung.

Ein Einmalkauf. Zwei Jahre Abo bei der Konkurrenz kosten mehr — und vor allem wird daraus nie ein Verlust des Zugriffs auf die eigene Arbeit, wenn man aufhört zu zahlen.

Was es kostet

Die Bindung an Apple. Eine Android-Version gibt es nicht und ist nicht geplant. Das ist eine Entscheidung des Herstellers, kein vorübergehender Zustand.

Eine eigene App fürs iPhone. Dort läuft Procreate Pocket — ein anderes Produkt mit eigenem Preis. Der Kauf des einen bringt das andere nicht.

Geld im Voraus: eine Testversion gibt es nicht.

Für wen es nichts ist

Für Android-Nutzer — hier ist die Frage entschieden.

Und für alle, die mit dem Finger zeichnen. Die Hälfte der Vorzüge hängt am Stift; ohne ihn schrumpft der Abstand zum kostenlosen Sketchbook fast auf null, der Preis bleibt.