Sketchbook: saubere Leinwand ohne Werbung und Abo

Sketchbook gibt seinen vollen Werkzeugsatz kostenlos her und zeigt keine Werbung. Wir sehen uns an, womit es gegen großzügigere Konkurrenten punktet.

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Sketchbook begann als Autodesk-Produkt für Industriedesign und hat sich die Haltung bewahrt: saubere Leinwand, Werkzeuge an den Rändern, nichts zwischen dir und der Zeichnung.

Was es bringt

Keine Werbung und keine Zahlungen. Das ist die Hauptsache und in der Kategorie selten: keine Clips, keine gesperrten Pinsel, keine Abo-Aufforderungen. Die Arbeit wird durch nichts unterbrochen.

Berechenbarkeit. Der Werkzeugsatz ändert sich nicht von Version zu Version und wächst nicht in die Breite. Ein halbes Jahr später arbeitet man wie am ersten Tag — bei einem täglichen Werkzeug ist das ein Vorzug.

Eine Oberfläche, die nicht stört: Panels lassen sich ausblenden, die Leinwand füllt den Bildschirm, die Gesten sitzen nach einem Abend.

Was es kostet

Eine bescheidene Bibliothek. Pinsel gibt es Dutzende, nicht Tausende. Für Skizzen und Linienarbeit reichlich, für texturierte Malerei zu wenig.

Keine Spezialisierung. Weder Manga-Werkzeuge wie ibis Paint noch Vektor wie Concepts noch Animation. Eine Allround-App verliert bei einer engen Aufgabe gegen eine spezialisierte.

Für wen es nichts ist

Für alle, die Pinselvielfalt suchen: Die gibt es hier nicht und wird es nicht geben.

Und für alle, die eine bestimmte Schule brauchen — Comic, Kalligrafie, technische Illustration. Sketchbook ist in allem gleich gut und in nichts das Beste.