MediBang Paint: Comic und Manga mit Cloud zwischen Geräten

MediBang Paint ist um Seiten und Panels herum gebaut, nicht um Einzelbilder. Worin es sich von ibis Paint unterscheidet und für wen es taugt.

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MediBang Paint unterscheidet sich von Allround-Editoren dadurch, dass es Seite und Doppelseite kennt. Ein Comic ist hier kein Satz von Bildern, sondern ein Projekt: Panelraster, Textebenen, Screentones für Schatten.

Was es bringt

Mehrseitige Projekte. Die Seiten liegen zusammen, werden nummeriert und als eine Datei exportiert — das leisten Allround-Zeichen-Apps gar nicht.

Cloud zwischen Geräten. Auf dem Tablet anfangen, am Rechner weitermachen und vom Telefon aus korrigieren, alles mit einem Konto und ohne Dateien von Hand zu schieben. Die Desktop-Version gibt es, und sie ist kostenlos.

Fertige Materialien: Hintergründe, Raster, Schriften für Dialoge. Für einen Comic spart das mehr Zeit als jeder Pinselsatz.

Was es kostet

Die Altersfreigabe. Im App Store steht 12+, bei den übrigen Editoren der Liste 4+. Grund ist die gemeinsame Nutzergalerie im Dienst, nicht die Werkzeuge.

Die Abhängigkeit vom Konto. Die Cloud ist Stärke und Bedingung zugleich: Ohne Anmeldung ist ein Teil der Funktionen gesperrt, und die Projekte liegen auf einem fremden Server.

Für wen es nichts ist

Für alle, die einzelne Illustrationen zeichnen. Alles rund um Seiten und Panels wird zu totem Gewicht, und bei den Pinseln verliert MediBang gegen ibis Paint.